| Texte - Erklärungen |
Was ist eigentlich Rattan?
Eine Recherche
Gewaltprävention in Schulen
"Sich selbst besser kennen lernen"
Zeitschrift Lehren und Lernen - Artikel:
"Zwischen Wut und Mut"
Neuer Tanz - Bewegung - Improvisation
Neuer Tanz und Stockkampfkunst
Ein Wochenende Neuer Tanz und Stockkampfkunst
Spielen und Kämpfen
Infos über philippinischen Stockkampf
Geschichte - Stile - Literatur
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Erfahrungsbericht von Monika-Rosanna Corrodi "Was ist eigentliche Rattan?" - Eine Recherche über das Material der Kampfstöcke Recherche von Michael André-Korbl Gewaltprävention in Schulen "Sich selbst besser kennen lernen"Das Thema Gewalt und Aggression in unserer Gesellschaft und besonders in Schulen und anderen sozialen
Einrichtungen gerät immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Stockkampfkunst bietet ein Medium, einen konstruktiven
Umgang mit Gewalt und Aggression zu finden. Aggression wird dabei in positive Kraft transformiert und kanalisiert.
Aggression an sich ist nicht negativ sondern eine Form von Lebensenergie, die uns Kraft gibt, voranzuschreiten
(lat. aggredere - voranschreiten). Ziele der Arbeit in der Gewaltprävention in Schulen und Einrichtungen von Pia André "Zwischen Wut und Mut - vom Umgehen mit Gewalt und Aggression"Ein Artikel in der Zeitschrift Lehren und Lernen von Jürgen Mack Sanfte Körperarbeit und Bewegungstraining sind ebenso
Themen wie der spielerische Umgang mit Bewegung
und Tanz. Contact - Improvisation heißt sich entspannen, offen und
einfühlsam auf den oder die anderen einlassen und gleichzeitig sehr
wach, spielfreudig und gegebenenfalls reaktionsschnell sein.
Weiche, fließende Bewegungen wechseln ab mit wachen, klaren
Reaktionen. Wir arbeiten auf der Grundlage von Escrima und Arnis, unterschiedlicher Stile einer philippinischen Stockkampfkunst mit weit zurückreichender Tradition, in der für das Erlernen von 12 Grundschlägen, verschiedener Blocks und Schlagfolgen mit einem und zwei Stöcken vor allem die Körperwahrnehmung eine entscheidende Rolle spielt. Stockkampfkunst umfaßt differenzierte Schlagfolgen von fließender Eleganz und bietet eine faszinierende Studie vom "body-mind-work" (Arbeit mit dem Wissen des Körpers), von Rechts-Links- sowie Augen-Hand-Koordination, Erdung, Zentrierung, Abgrenzung und Aufmerksamkeit. Im fortgeschrittenen Stadium arbeiten wir auch Selbstverteidigungsaspekten, taktischen und strategischen Konzepten für Auseinandersetzung und Konfrontation und vor allem an uns selbst. Die Arbeit ist sowohl für Anfänger konzipiert, die in
grundlegende Übungen und Rhythmusarbeit eingeführt
werden, als auch für Fortgeschrittene, die Bekanntes
weiter entwickeln, erforschen und vertiefen, und auch neue Rhythmen oder Bewegungsformen lernen
wollen. Neuer Tanz und Stockkampfkunst Ob in Brasilien oder auf den Philippinen: Tanz und Kampfkunst liegen traditionell eng beieinander. Durch den Tanz erweitern wir unser Bewegungsspektrum, Flexibilität und Spontaneität. Durch Übungen aus der Stockkampfkunst erfahren und vertiefen wir unsere Möglichkeiten zur Aggression, Stärke und Direktheit. Wir entwickeln verschiedene Wege zum Tanz und zum Kampf aus
den Prinzipien Schwerkraft, Momentum, Atem und Mitte. Wir
erforschen Gemeinsamkeiten des tänzerischen und
kämpferischen Kontakts und finden die Harmonie in der Bewegung. Wir arbeiten an unserer Energie und Präsenz. Sich-Erden
und Zentrieren ermöglichen wache, klare Reaktionen. Durch
Improvisation und (spielerisches) Kämpfen befassen wir uns
mit Weichheit und Selbstbehauptung, Vertrauen und Abgrenzung. In der Arbeit mit länger andauernden Prozessen (Fortbildungen, Intensivprojekte) erforschen wir systematisch
die gemeinsamen Prinzipien von Kampfkunst und Tanz, wie Raum, Zeit, Balance und daraus entstehend Distanz, Winkel und Ebene,
Timing und Rhythmus. Ein Wochenende Neuer Tanz und Stockkampfkunst - Spielen und Kämpfen Artikel von Michael André-KorblInfos über philippinischen Stockkampf - Geschichte, Stile, Literatur |